Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation

Plattform 2. Sprache

Sie sind hier: Startseite Mehr als eine Sprache
Artikelaktionen

Mehr als eine Sprache

Zuletzt verändert: 03.01.2009


Die Berufsbildung ist noch immer weitgehend einsprachig.
Etwa 50% der Jugendlichen in Berufslehren ohne Berufsmaturität erhalten keine obligatorische fremdsprachliche Förderung. Im gewerblich-industriellen Bereich sind es sogar fast 80%!
Die Schweiz verpasst damit vielerlei Chancen, ihre Jugendlichen gut auf Arbeitswelt und Weiterbildung vorzubereiten: Denn dort wird heute immer öfter erwartet, dass sie in mehreren Sprachen kommunizieren können.

Alle Berufslernenden sollten darum in mindestens zwei Sprachen gefördert werden.
Dabei bringen immer mehr Jugendliche drei oder mehr Sprachen mit, die sie in der Volksschule oder privat gelernt haben. Wenn sie im Verlauf ihrer Lehre darin nicht weiter gefördert werden, geht davon viel wieder verloren.
Die Berufsschulen wie auch die Ausbildungsbetriebe müssen darum diese Kompetenzen sichern, vertiefen und erweitern. Nur so kommen die jungen Berufsleute mit fremdsprachlichen Anforderungen zurecht.

«Mehr als eine Sprache» darf auch so verstanden werden:
Mit der Sprache lernt man mehr als die Sprache selbst. Sie bringt Einblicke in eine andere Kultur, sie erweitert den Wissens- und Erfahrungshorizont, sie stärkt Kontakt- und Kommunikationsfreude. Dies hilft im Beruf, bei der Weiterbildung und im Privatleben.

Last, not least:
Eine mehrsprachige Berufsbildung ist ein Gewinn auch für den ausbildenden Betrieb, wo die Lernenden ihre sprachlichen Fähigkeiten einbringen können.
Und ein Gewinn für die Branche und die Wirtschaft insgesamt, die künftig die Berufsleute finden, die sie brauchen können.

PF-Logo

Warum?  –  Weitere Argumente 

 

 

 Nach oben